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AStA – Oder was soll das Ganze?

~ Übersicht aller Texte ~

Wir als Demokratische Linke (DL) sind seit Jahren am AStA beteiligt. Dabei haben manche Dinge gut, manche weniger gut geklappt.

Positiv war, dass es mit der DL nie einen „Service–AStA“ gab oder geben wird. Unser AStA ist ein AStA, der politische Bildungsarbeit macht und politisch für das gute Leben arbeitet.

Negativ war, dass immer mehr Referent*innen in den AStA gekommen sind, die keine Vorstellung von ihren politischen Zielen hatten. Das wollen wir im nächsten Jahr ändern.

Unser Ziel ist es aber auch, den Betrag der Aufwandsentschädigung zu erhöhen. Hierbei aber nicht dem Motto folgend: wer mehr arbeitet bekommt mehr, sondern wir wollen, dass die Referent*innen sich soweit wie möglich auf ihre Arbeit im AStA konzentrieren können und nicht angewiesen sind auf einen weiteren Verdienst. Denn AStA Arbeit ist leider ein full-time Job.

Unser AStA ist ein politischer AStA und die Referent*innen sollen und müssen politische Arbeit machen und dabei eine politische Vorstellung von dem was sie tun, besitzen.

Wir wollen auch weniger Vorstände, die nur ihre Verwaltungsaufgaben übernehmen und den AStA nach außen vertreten. Im Gegensatz zu früher wollen wir, dass nur die Referent*innen die politische Arbeit machen. Unsere Idealvorstellung eines AStA wiederum benötigt keine Vorstände. Alle Referent*innen arbeiten gemeinsam und übernehmen dabei auch die Verwaltungsaufgaben.

Die Gelder, die ihr alle an die verfasste Studierendenschaft zahlt, sind eure Gelder; nicht die Gelder von Studierenden nach oder vor euch. Deswegen wird sich die DL weiterhin dafür einsetzen, dass Fachschaften, die autonomen Referate und die studentischen Initiativen genügend Gelder zur Verfügung haben. Diese Töpfe müssen bei Bedarf ausreichend erhöht werden. Hierbei ist es uns wichtig, dass der AStA es schafft, Finanzanträge in einer angemessenen Zeit zu bearbeiten. Eine angemessene Zeit sind für uns zwei Wochen, länger sollte ein AStA nur in Ausnahmefällen brauchen.

Student Solidarity Beats! – 28.06. im Trauma

Gemeinsam mit dem Free Education Movement Marburg (FreEduMM) lädt die DL Marburg zu den Student Solidarity Beats! – der ersten SoliParty für die finanzielle Unterstützung ausländischer Studierender.

Student Solidarity Beats!
28.06. (Fr.) – ab 22Uhr
im Trauma

Aus der Beschreibung ist Folgendes zu entnehmen:

Viele Studierende in Marburg haben Schwierigkeiten ihren Alltag finanziell zu stemmen. Ganz besonders trifft es ausländische Studierende. Da sie nur eingeschränkt Erwerbsarbeit nachgehen dürfen und auch sonst vielerlei Restriktionen ausgesetzt sind, sind sie es überwiegend, die finanzielle Unterstützung im AStA suchen.
Student Solidarity Beats! ist die erste SoliParty in Marburg, mit der ausländische Studierende vor Ort aktiv finanziell unterstützt werden.
[…]
Das Ganze ist dabei nicht nur ein praktischer Akt der Solidarität, sondern stärkt auch die Idee, dass ein solidarisches Miteinander unter Studierenden (und anderen Menschen) das Leben besser macht.

Der Jo und Busy K werden an dem Abend auflegen!

Zeigt euch solidarisch, genießt die Beats und habt eine gute Zeit!

Wir würden uns freuen, wenn ihr mithelft weitere Menschen über die SoliParty zu informieren; z.B. über die Seite auf facebook oder Flyer/ Plakate (lasst uns wissen, wenn ihr welche wollt).

Weitere Einzelheiten zu dem Konzept können in nächster Zeit unter studentsolidaritybeats.blogsport.de abgerufen werden.

Student Solidarity Beats! Poster

DL unterstützt internationale Erklärung gegen (staatliche) Repression

Die Demokratische Linke (DL) Marburg unterstützt nicht nur die gemeinsame internationale Erklärung mit dem Schwerpunkt auf Bildung, sondern nun auch die neulich auf der International Student Movement (ISM) veröffentlichte Solidaritätserklärung gegen (staatliche) Repression.

Die Erklärung wurde von Mitgliedern der DL mitverfasst und übersetzt. Wir freuen uns über diese Initiative und werden auch in Zukunft uns aktiv auf der International Student Movement (ISM) Plattform einbringen und somit zur Globalisierung der Bewegungen für freie emanzipatorische Bildung beitragen! (mehr…)

Vollversammlung aller Studierenden am 22.01. um 20 Uhr im Audimax

Während des Global Education Strike im November 2012 sind 150 Studierende in den Senat gegangen, um die miserable Studiensituation an der Philipps Uni darzulegen. Es fanden Fachbereichsvollversammlungen statt, die alle zum selben Ergebnis kamen: überall teilweise untragbare Missstände.

Es ist an der Zeit uns wieder Gehör zu verschaffen. Nur wir Studierende selbst können unsere Studiensituation einschätzen und artikulieren, was wir wollen.

Um die Informationen über die Lehre an den unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzutragen, zu einer gemeinsamen Einschätzung zu kommen und zu besprechen, wie wir weiter vorgehen, kommt zur Vollversammlung aller Studierenden am Dienstag um 20 Uhr ins Audimax!

Und das ist die vorläufige Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Hochschulstrukturwandel
4. Berichte aus den Fachschaften
5. Rückblick u.a. auf Bildungsproteste, vergangene Aktionen
6. Ausblick
7. Sonstiges

Studentische Vollversammlung am 22.01., 20 Uhr im Audimax

Hochschulwahlen 2012

Vom 03.07. bis 05.07. finden an der Uni Marburg Hochschulwahlen statt.
Wir als Demokratische Linke (DL) sind auch wieder dabei auf StuPa Listenplatz 1.

Warum sollten wir wählen gehen?
Nur wenn sich mindestens 25% der Studierenden an der Wahl beteiligen, kann die Verfasste Studierendenschaft – also Fachschaften, Studierendenparlament und AStA – vollständig über ihre Gelder verfügen.

Dass es im AStA u.a. die kostenlose Rechts- und Sozialberatung, das Semesterticket sowie die Härtefallberatung gibt, hängt unmittelbar von der Koalition ab und ist nicht selbstverständlich. Auch die Bibliothek des fem-Archivs, das autonome Schwulenreferat, das autonome Referat für Studierende mit Behinderung, das autonome Frauen-Lesben-Referat oder aber das autonome Referat für ausländische Studierende gäbe es ohne die aktuelle Koalition nicht.

Auch unterstützt der AStA viele studentische Initiativen bei der Umsetzung diverser Projekte, so z.B. Radikate, radlos.

Die DL ist u.a. in diesen Referaten vertreten und setzt sich darin für u.a. bessere Studienbedinungen ein:

- Referat für Soziales (studentische Wohnraumsituation)
- Referat für internationale Vernetzung (Koordination gegen die Kommerzialisierung von Bildung auf globaler Ebene. Aktuell: Global Education Strike)
- Referat für Geschlechterpolitik (Veranstaltungen zur kritischen Auseinandersetzung mit Genderkonstrukten)

Linker AStA kommt nicht von selbst. Mach mit oder geh wenigstens wählen.

Antifaschismus in Dresden 2012

Wir fahren auch dieses Jahr wieder zur Blockade des (möglichen) Nazi-Aufmarsches anlässlich des Jahrestag der Bombardierung Dresdens.

No Pasaran - Dresden 2012
Karten für den Bus nach Dresden gibt’s im Havanna8

Vom 13. – 15. Februar 1945 wurde Dresden von den Allierten bombardiert. Wir sagen: Sowas kommt von Sowas! Und meinen damit das dritte Reich, den von Deutschland begonnen Weltkrieg, den Nationalsozialismus, Auschwitz und all den Schrecken, der vom deutschen Volk begannen wurde. Deshalb wenden wir uns auch gegen das Gedenken an die „Opfer“ der Bombardierung. Denn dieses stellt die Notwendigkeit des Kriegs gegen die Deutschen grundsätzlich in Frage. Das passiert aber im „Mythos Dresden“. Diesen Mythos teilen die Nazis und die „Bürgerlichen“. Pfui!

Wir haben aber auch unsere Kritik an der „Mobilisierung“ nach Dresden. Diese kommt vor allem aus den Erfahrungen, die wir letztes Jahr in Dresden und Gießen gemacht haben („Gießen blieb leider nicht nazifrei“). Doch schon letztes Jahr sagten andere: „Die Blockaden sind nicht nur Mittel, sondern auch Zweck für sich“ (uglydresden). Das sollte nicht passieren: Blockaden sind antifaschistische Pflicht, denn Aufmärsche sind ein zentrales Propaganda-Mittel der Nazis, und müssen keinen Spaß machen, sie sind kein „Event/Happening/Spektakel“! Blockaden sind eine ernste Sache, sie haben genau einen Zweck. Und dieser ist:

Den Nazi-Aufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern!
Trotzdem.

DL Buttons!

Hallo! Während wir noch tief in den Wirren der Koalitionsverhandlungen stecken und es einigen Grund zum Ärger gibt, haben wir zur Ablenkung in Handarbeit neue Merchandising-Objekte hergestellt:

DL Buttons

Wilkommen zum neuen Semester!

Mit ein paar Tagen Verspätung begrüßt auch die Demokratische Linke alle neuen und alten Studis zum Wintersemester 2011/2012. Sicherlich sind einigen von euch schon unsere Plakate und unsere Zines (die mit den Orchideen drauf) aufgefallen, die in der Mensa und anderswo rumgehen. Für diejenigen die sich davon angesprochen fühlen und Lust haben, sich hochschulpolitisch einzubringen bieten wir am Mittwoch, dem 02.11.11 um 21 Uhr im Havanna 8 ein Kennenlerntreffen an. Als kleines Gimmick gibts nach erfolgreicher Diskussion für jede/n ein Gratisflaschengetränk, sponsored by DL!

PS: Nicht nur Erstis und hochschulpolitische Neueinsteiger sind willkommen. Wir freuen uns auch über Menschen, die sich bisher bei anderen Hochschulgruppen engagiert haben und dies auch weiterhin bei uns tun wollen!

16.7.11 – Gießen blieb (leider) nicht Nazifrei…

Mit einigem Abstand wollen auch wir uns noch einmal mit den Vorkommnissen am 16.7. in Gießen befassen. Neben all der berechtigten Kritik an der massiven Polizeipräsenz und dem skandalösen Verhalten der Stadt Gießen gibt es durchaus auch Kritik, die wir an uns selbst formulieren müssen. Mit „wir“ sind vor allem die Marburger_innen gemeint, denn in dieser Gruppe haben wir uns bewegt: (mehr…)

DL Marburg unterstützt „Free Maxwell“ Kampagne

Bereits seit dem 12.April befindet sich Maxwell Dlamini, Vorsitzender der Swaziland National Union of Students und aktiv in der Bildungs- und Demokratiebewegung in Swasiland, in Haft. Ihm wird vorgeworfen im Besitz von „explosivem Material“ während einer Großdemonstration, welche von den aktuellen „Demokratiebewegungen“ in Nordafrika und dem Mittleren Osten inspiriert war, gewesen zu sein.

Maxwell setzt sich u.a. gegen Studiengebühren und Kürzungen im Bildungsbrereich ein. Neben Maxwell wurde im selben Zusammenhang Musa Mgudeni, ein weiterer Aktivist im Swaziland Youth Congress (SWAYOCO), festgenommen.

Um den beiden sowie allen anderen politischen Gefangenen in Swasiland zu helfen, wurde eine Kampagne unter dem Namen „Free Maxwell“ initiiert.
In Marburg wird die Kampagne neben dem AStA und dem Free Education Movement Marburg auch von der Demokratischen Linken unterstützt, damit Maxwell und die anderen politischen Gefangen so schnell wie möglich wieder aus der Haft entlassen werden.

Einzelheiten zu der Kampagne gibt es unter anderem:
★ auf dem Blog der Kampagne
★ auf der Homepage des International Student Movement
★ auf facebook