Archiv der Kategorie 'Außerhalb der Uni'

BUS nach Münster zur Demo GEGEN 1000 KREUZE

Am 22. März wird es aus Marburg einen Bus nach Münster zur Demo gegen den 1000-Kreuze Marsch geben.

Abfahrt Marburg: 6:45 Uhr (Neben der Stadthalle, Savignystraße)

Rückfahrt aus Münster: 16:30 Uhr

Tickets gibt es im Havanna 8 und im Roten Stern (Antiquariat).
(5 Euro / Es gibt ein Kontingent an kostenfreien Solitickets, wenn ihr ein solches möchtet, schreibt an prochoicemarburg@gmail.com )

Mehr Infos unter: http://gegen1000kreuze.blogsport.de

www.prochoicemarburg.blogsport.de

Fundstücke aus dem Netz – Aufruf zur RosaundKarl – Demo in Berlin

Folgenden Aufruf fanden wir im netz und stellen ihn Online, weil wir ihn gut finden. Auch wenn die komplette Veranstaltungsreihe leider bald vorbei ist, stellen wir den Aufruf online. Wer mehr sucht zu dem Aufruf, ihr findet das schon heraus

„Fra­gend bli­cken wir zu­rück.
Fra­gend schrei­ten wir voran.“

Die Er­in­ne­rung an be­stimm­te his­to­ri­sche Ent­wick­lun­gen und ihre Ana­ly­se sind be­deu­ten­der Teil un­ter­schied­lichs­ter „lin­ker“ Be­we­gun­gen. Je nach theo­re­ti­schem An­satz er­füllt hier­bei die Aus­ein­an­der­set­zung mit Ge­schich­te ver­schie­de­ne Funk­tio­nen. Vor über einem Jahr haben wir uns in den Dis­kurs um das Er­in­nern an die Er­mor­dung von Rosa Lu­xem­burg und Karl Lieb­knecht ein­ge­mischt. Im Ja­nu­ar 2013 fan­den eine Ak­ti­ons­wo­che und eine De­mons­tra­ti­on zum Ge­den­ken an die Kämp­fe der Jahre 1918/19 statt. Wir ste­hen auch wei­ter­hin für einen kri­ti­schen Blick auf linke Ge­schich­te:
Die Ge­schich­te des Ka­pi­ta­lis­mus ist das Er­geb­nis his­to­ri­scher Macht­kämp­fe und sie wird von den Herr­schen­den ge­schrie­ben. Wir set­zen auf eine an­de­re Form der Er­zäh­lung. Ge­schich­te ist nicht sta­tisch, sie ist viel­schich­tig, wird von vie­len er­lebt und ge­macht und ist durch­aus auch wi­der­sprüch­lich. Sie ist nicht zwangs­läu­fig. Für uns be­deu­tet eine al­ter­na­ti­ve Ge­schichts­er­zäh­lung auch, die Ideen, Ge­dan­ken und Theo­ri­en für die z. B. Rosa Lu­xem­burg stand, in den Vor­der­grund zu rü­cken und sich mit ihnen kri­tisch aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Vor der Er­mor­dung Rosa Lu­xem­burgs und Karl Lieb­knechts flamm­ten im Ja­nu­ar­auf­stand die nicht ein­ge­lös­ten Hoff­nun­gen auf einen so­zia­lis­ti­schen Wan­del wie­der auf. In Folge der Er­mor­dung der Bei­den spitz­ten sich diese Hoff­nun­gen noch ein­mal in den Aus­ru­fun­gen der Rä­te­re­pu­bli­ken von Bre­men bis Mün­chen zu. Die Ver­ab­schie­dung der Wei­ma­rer Ver­fas­sung am 11. Au­gust 1919 stell­te das for­ma­le Ende der schon im Mai nie­der­ge­schla­ge­nen Kämp­fe dar.

Wenn wir heute Rosa und Karl ge­den­ken, be­deu­tet dies, sich die Nie­der­la­ge ihres Kamp­fes be­wusst zu ma­chen. Wir möch­ten aber auch daran er­in­nern, dass eine von Aus­beu­tung und Zwang be­frei­te Welt mög­lich war und ist. Ende 1918 An­fang 1919 be­stand die Hoff­nung auf eine so­zia­lis­ti­sche Re­pu­blik in Deutsch­land. Ob diese im Er­geb­nis frei­heit­lich ge­we­sen wäre, bleibt offen. Die Re­vo­lu­ti­on in Russ­land hat in trau­ri­ger Weise vor­ge­führt, wie eine be­rech­tig­te so­zia­lis­ti­sche Hoff­nung zu­nich­te ge­macht wurde. So hat sie mit dem Sta­li­nis­mus eines der men­schen­feind­lichs­ten Sys­te­me des 20. Jahr­hun­derts her­vor­ge­bracht. Doch lässt uns die Be­trach­tung der Ge­schich­te nicht ver­za­gen, son­dern mutig und sen­si­bel wer­den. Mutig, weil sie zeigt: Ver­än­de­run­gen sind mög­lich. Sen­si­bel, weil wir wis­sen: Neben allen zu er­kämp­fen­den Ver­bes­se­run­gen be­steht Ge­fahr, dass Hoff­nun­gen und Er­war­tun­gen ent­täuscht wer­den. Unser An­spruch ist es, an die Wi­der­sprü­che in­ner­halb der Ge­schich­te der Ar­bei­ter*in­nen­be­we­gung zu er­in­nern. Nur aus der Aus­ein­an­der­set­zung mit der Wi­der­sprüch­lich­keit kann eine eman­zi­pa­to­ri­sche Po­li­tik für die Ge­gen­wart her­vor­ge­hen. Denn all diese Wi­der­sprü­che zei­gen eines: Es gibt keine ein­fa­che Ge­schich­te, kein sim­ples Schwarz und Weiß.

Ge­ra­de des­halb set­zen wir uns für ein eman­zi­pa­to­ri­sches Ge­den­ken ein, das die Wi­der­sprüch­lich­keit die­ser Welt aus­hält. Eine „linke“ Hei­li­gen­ver­eh­rung mit über­gro­ßen Por­träts ver­meint­li­cher Po­lit-​Iko­nen, un­kri­tisch an­ein­an­der­ge­reiht passt nicht zu un­se­rer Form des Ge­den­kens. Das ist in un­se­ren Augen po­li­ti­sche Re­li­gi­on, zu­tiefst re­ak­tio­när und dog­ma­tisch.

Unser Ge­den­ken – und damit eine ge­sam­te Ver­an­stal­tungs­wo­che – und un­se­re De­mons­tra­ti­on ste­hen im Zei­chen eines Ein­tre­tens für eine bes­se­re Ge­sell­schaft jetzt und hier! Aus­beu­tung und Ar­beits­zwang auf der einen, Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit auf der an­de­ren Seite. Nicht ein­ge­lös­te Glücks­ver­spre­chen eines guten Le­bens für alle, Per­spek­tiv­lo­sig­keit bei jun­gen und alten Men­schen, ein auf die Ver­wer­tung so­ge­nann­ter „Hu­man­res­sour­cen“ aus­ge­rich­te­tes Bil­dungs­sys­tem, na­tio­na­ler Wirt­schafts­pro­tek­tio­nis­mus , ein un­so­li­da­ri­sches Eu­ro­pa, ge­prägt von einer Er­star­kung der Rech­ten und die ras­sis­ti­schen Auf­mär­sche von Bür­ger*innen in Ber­lin-​Hel­lers­dorf, Du­is­burg , Schnee­berg und an­ders­wo– all dies hat in einer Ge­sell­schaft der Frei­en und Glei­chen kei­nen Platz!

Als Ju­gend­ver­bän­de in der Tra­di­ti­on der Ar­bei­ter*in­nen­ju­gend sind wir nicht be­reit, die men­schen­un­wür­di­gen Be­din­gun­gen, die der Ka­pi­ta­lis­mus schafft, wei­ter hin­zu­neh­men. Als Ju­gend sind wir ge­for­dert auf­zu­ste­hen, uns zu bil­den und zu or­ga­ni­sie­ren, um den be­ste­hen­den Ver­hält­nis­sen eine Ge­sell­schaft ohne Aus­beu­tung und Zwang ent­ge­gen­zu­set­zen.
Wir rufen auf: Kommt zur Auf­takt­ver­an­stal­tung am 4. Ja­nu­ar, nehmt teil an un­se­ren Ver­an­stal­tun­gen vom 4. – 11. Ja­nu­ar und de­mons­triert mit uns am 12. Ja­nu­ar auf der Stra­ße!
„Wir müs­sen nichts so ma­chen wie wirs ken­nen, nur weil wirs ken­nen wie wirs ken­nen.“ (Die Ster­ne)

100 Bettenhäuser in Marburg. Für selbstverwalteten Wohnraum für alle!

~ Übersicht aller Texte ~

Seit Jahren steigt die Anzahl der Studierenden in Marburg. Das finden wir super! Denn alle Menschen sollten sich bilden können und somit auch Zugang zur Hochschule haben.

Was jedoch weniger super ist, ist die Tatsache, dass die Infrastruktur kaum der zunehmenden Anzahl an Studierenden angepasst wird. Unter anderem wird das an der angespannten Wohnraumsituation deutlich. Es gibt kaum Maßnahmen seitens der Stadt Marburg und des Landes Hessen, welche die Situation in unserem Sinne verbessern würde. Im Gegenteil: privater und überteuerter Wohungsbau, wie z.B. der neue Komplex neben der Mensa Erlenring

Die DL wird sich dafür einsetzen, dass der AStA dieser Entwicklung entgegenwirkt und sich gegenüber dem Studentenwerk, der Stadt und dem Land insbesondere für selbstverwalteten Wohnraum und grundsätzlich für den Ausbau von Wohnmöglichkeiten stark macht.
Selbstverwaleter Wohnraum ist uns wichtig, weil wir wollen, dass du mit deiner WG basisdemokratisch entscheiden können musst, was mit der Wohnung passiert, unter welchen Bedingungen du wohnen willst und wie du wohnen willst. Das ist für uns untrennbar miteinander verknüpft und kann nicht einzeln betrachtet werden. Hier spiegelt sich unsere grundsätzliche Ansicht über die Gesellschaft wieder.

Das Bettenhaus ist ein Projekt, in dem versucht wird, nach diesen Grundsätzen zu leben. Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit studentischen Initiativen und dem Studentenwerk zu intensivieren, z.B. gegenüber der Stadt und dem Land.
Übrigens: Vorsicht Fuchsjagd!

Konkurrieren bis die Ärztin kommt!

~ Übersicht aller Texte ~

Das kapitalistische System prägt maßgeblich die vorherrschende Wirtschaftsform, in der wir alle leben. Diese bringt notwendigerweise mit sich, dass die meisten Menschen ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, um sich eine Lebensgrundlage zu sichern. Auf dem Arbeitsmarkt stehen sie immer im Wettbewerb zu anderen. Es geht darum, das eigene Humankapital zu steigern, sich besser als andere verkaufen zu können und sich stetig eine bisschen verwertbarer zu machen.

Dies wirkt sich auch auf Zustände in (Hoch-)Schulen aus. Primärer Zweck des Bildungsbetriebs ist, Menschen auf die Verwertung auf dem (Arbeits-)Markt vorzubereiten und als angepasste und gehorsame Staatsbürger_innen für die standortbezogene Selbstbehauptung in der globalen Konkurrenz zu erziehen. Ganz konkret äußert sich das u.a. in der Ausgestaltung und dem zunehmenden Leistungsdruck im Studium. Studiengänge, die wenig Wettbewerbsvorteile für die Hochschule sowie den Studierenden versprechen, werden gestrichen. Es gilt in immer kürzerer Zeit immer mehr Kompetenzen und skills zu erlangen: ECTS Punkte, Praktika, Auslandsaufenthalte, Sprachkenntnisse. Die Folgen dieses brutalen gnadenlosen Systems lassen sich u.a. an der zunehmenden Zahl psychischer Erkrankungen unter Studierenden ablesen.

Wir wollen nicht bestehende Reformen verbessern; wir wollen weg von einem System, in dem Bildung als Ware und Rohstoff gehandelt wird, Lernen outputorientiert gesteuert und kontrollierbar sein soll. Wir wollen weg von einem bürokratischen Kontrollapparat, der uns Vorgaben, Fristen und Ordnungen auferlegt und in dem Zeit-, Leistungs- und Konkurrenzdruck es kaum mehr zulassen sich selbstbestimmt mit Sachen zu beschäftigen. Bildung kann nicht gemessen oder verglichen und schon gar nicht bewertet werden

Dieser Umstand passt nur nicht in das vorherrschende Wirtschaftssystem, schließlich müssen stetig neue Absatzmärkte erschlossen und Humankapital nachgeliefert werden. Oft muss auch ideologisch und strukturell nachgeholfen werden. Um z.B. einen Bildungsmarkt zu schaffen, müssen erst einmal miteinander konkurrierende Einheiten kreiert werden. Das erklärt, warum mit allen Mitteln versucht wird eigentlich Nichtmessbares messbar zu machen. Rankings, hierzulande insbesondere das CHE Ranking, und sogenannte Exzellenzinitiativen (in Hessen z.B. LOEWE) sind hierbei beliebte ideologie(re)produzierende Instrumente, welche wir als DL konsequent ablehnen.

Selbstverständlich funktioniert aber nicht nur der (Hoch-)Schulbetrieb nach dem Prinzip des Nutzens und der Rentabilität. Unser ganzes Leben wird zunehmend radikal dem Prinzip der Wettbewerbsfähigkeit untergeordnet. Selbstoptimierung, Egoismus, Konkurrenz und Ausbeutung werden nicht nur gefördert, sondern ausdrücklich gefordert. Solidarität, selbstbestimmtes Handeln und Kooperation werden unterdrückt, wenn sie unrentabel sind und keinen Gewinn abwerfen. Wer den Anforderungen des Marktes entspricht, kann sich gut „verkaufen“, wer den Ansprüchen nicht entspricht, fällt durch die Maschen.

Auf nationalstaatlicher Ebene werden Menschen in Kategorien eingeteilt. Diejenigen, die das entsprechende Humankapital mitbringen, werden z.B. mit einer Blue Card belohnt. Bei anderen wird in Kauf genommen, dass sie im Meer vor den Toren der Festung Europas ertrinken, in Asylheime oder gleich zurück in die Herkunftsländer abgeschoben werden.

-> Wir von der Demokratischen Linken Marburg lehnen das kapitalistische System ab, weil es die Menschen selektiert und in Kategorien unterteilt!
-> Wir lehnen das kapitalistische System ab, weil es auf Ausbeutung basiert!
-> Wir lehnen das kapitalistische System ab, weil durch dieses Menschen in fast allen Lebensbereichen in ständiger Konkurrenz zueinander leben müssen!
-> Wir lehnen das kapitalistische System ab, weil in diesem System die Bedürfnisse von Menschen nicht zählen!

Unsere antikapitalistische Haltung spiegelt sich u.a. in unserer Hochschulpolitik wider. Außerdem setzen wir uns weiterhin vehement dafür ein, dass der AStA emanzipatorische Projekte, Initiativen und Aktionen nach all seinen Möglichkeiten unterstützt.

Da die Zustände in Marburg auch untrennbar mit vom kapitalistischen System entfalteten Zwängen auf globaler Ebene zusammenhängen, ist für die DL eine weltweite Vernetzung von emanzipatorischen Kräften für ein effektives Entgegenwirken unausweichlich. Mehr dazu gibt’s in unserem Text Globalising Resistance.

Für eine parteiunabhängige, emanzipatorische und antikapitalistische Kraft im StuPa: DL Marburg

DL unterstützt internationale Erklärung gegen (staatliche) Repression

Die Demokratische Linke (DL) Marburg unterstützt nicht nur die gemeinsame internationale Erklärung mit dem Schwerpunkt auf Bildung, sondern nun auch die neulich auf der International Student Movement (ISM) veröffentlichte Solidaritätserklärung gegen (staatliche) Repression.

Die Erklärung wurde von Mitgliedern der DL mitverfasst und übersetzt. Wir freuen uns über diese Initiative und werden auch in Zukunft uns aktiv auf der International Student Movement (ISM) Plattform einbringen und somit zur Globalisierung der Bewegungen für freie emanzipatorische Bildung beitragen! (mehr…)

Antifaschismus in Dresden 2012

Wir fahren auch dieses Jahr wieder zur Blockade des (möglichen) Nazi-Aufmarsches anlässlich des Jahrestag der Bombardierung Dresdens.

No Pasaran - Dresden 2012
Karten für den Bus nach Dresden gibt’s im Havanna8

Vom 13. – 15. Februar 1945 wurde Dresden von den Allierten bombardiert. Wir sagen: Sowas kommt von Sowas! Und meinen damit das dritte Reich, den von Deutschland begonnen Weltkrieg, den Nationalsozialismus, Auschwitz und all den Schrecken, der vom deutschen Volk begannen wurde. Deshalb wenden wir uns auch gegen das Gedenken an die „Opfer“ der Bombardierung. Denn dieses stellt die Notwendigkeit des Kriegs gegen die Deutschen grundsätzlich in Frage. Das passiert aber im „Mythos Dresden“. Diesen Mythos teilen die Nazis und die „Bürgerlichen“. Pfui!

Wir haben aber auch unsere Kritik an der „Mobilisierung“ nach Dresden. Diese kommt vor allem aus den Erfahrungen, die wir letztes Jahr in Dresden und Gießen gemacht haben („Gießen blieb leider nicht nazifrei“). Doch schon letztes Jahr sagten andere: „Die Blockaden sind nicht nur Mittel, sondern auch Zweck für sich“ (uglydresden). Das sollte nicht passieren: Blockaden sind antifaschistische Pflicht, denn Aufmärsche sind ein zentrales Propaganda-Mittel der Nazis, und müssen keinen Spaß machen, sie sind kein „Event/Happening/Spektakel“! Blockaden sind eine ernste Sache, sie haben genau einen Zweck. Und dieser ist:

Den Nazi-Aufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern!
Trotzdem.

16.7.11 – Gießen blieb (leider) nicht Nazifrei…

Mit einigem Abstand wollen auch wir uns noch einmal mit den Vorkommnissen am 16.7. in Gießen befassen. Neben all der berechtigten Kritik an der massiven Polizeipräsenz und dem skandalösen Verhalten der Stadt Gießen gibt es durchaus auch Kritik, die wir an uns selbst formulieren müssen. Mit „wir“ sind vor allem die Marburger_innen gemeint, denn in dieser Gruppe haben wir uns bewegt: (mehr…)

DL Marburg unterstützt „Free Maxwell“ Kampagne

Bereits seit dem 12.April befindet sich Maxwell Dlamini, Vorsitzender der Swaziland National Union of Students und aktiv in der Bildungs- und Demokratiebewegung in Swasiland, in Haft. Ihm wird vorgeworfen im Besitz von „explosivem Material“ während einer Großdemonstration, welche von den aktuellen „Demokratiebewegungen“ in Nordafrika und dem Mittleren Osten inspiriert war, gewesen zu sein.

Maxwell setzt sich u.a. gegen Studiengebühren und Kürzungen im Bildungsbrereich ein. Neben Maxwell wurde im selben Zusammenhang Musa Mgudeni, ein weiterer Aktivist im Swaziland Youth Congress (SWAYOCO), festgenommen.

Um den beiden sowie allen anderen politischen Gefangenen in Swasiland zu helfen, wurde eine Kampagne unter dem Namen „Free Maxwell“ initiiert.
In Marburg wird die Kampagne neben dem AStA und dem Free Education Movement Marburg auch von der Demokratischen Linken unterstützt, damit Maxwell und die anderen politischen Gefangen so schnell wie möglich wieder aus der Haft entlassen werden.

Einzelheiten zu der Kampagne gibt es unter anderem:
★ auf dem Blog der Kampagne
★ auf der Homepage des International Student Movement
★ auf facebook

Spanish Revolution

Am Sonntag dem 29.5. haben wir uns mit einigen Interessierten getroffen um mal aus „erster Hand“ Informationen über die gerade ablaufenden Besetzungen in Spanien zu erhalten. Dazu haben wir mit einem/einer Besetzer_in in Barcelona über Skype telefoniert. Folgendes Interview basiert auf dem dabei entstandenen Protokoll. Die Änderungen daran sind rein formal, um das Interview besser lesbar zu machen und keineswegs inhaltlich. (mehr…)

Nazis blockieren!

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Auch im Februar 2011 werden wieder tausende Nazis nach Dresden fahren, um dort ihren Opfermythos zu pflegen. Nach dem Erfolg der Massenblockaden letztes Jahr wird es Zeit, dem größten Naziaufmarsch Deutschlands endgültig den Garaus zu machen!

Wir unterstützen den Aufruf des Bündnis Dresden-Nazifrei, den ihr hier findet: www.dresden-nazifrei.com

Dieses Jahr wollen die Nazis sowohl am 13. als auch am 19. Februar aufmarschieren, wobei der Fokus auf dem 19. liegt. Bundesweit mobilisierte Gegenaktionen wird es also am 19. Februar geben. Auch aus Marburg fahren Busse.

Bus-Tickets nach Dresden für den 19. könnt ihr im Antiquariat Roter Stern für 20 Euro (VollzahlerIn) oder 15 Euro (Sozialtarif) kaufen – für Hin- und Rückfahrt.

Die Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. bietet am 1. Februar um 20.30 eine Infoveranstaltung im Café am Grün an sowie am 4. Februar von 11.00.-17.00 Uhr ein Aktionstraining im Radio Unerhört. Außerdem wird es am 6. Februar um 16.30 Uhr im Havanna 8 im Rahmen des Antifacafés weitere Informationen geben.

Letzte Updates wird es wohl in der Woche vorm 19. geben, mehr dazu hier: gruppedissident.blogsport.de

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!