Beiträge von david

Antifaschismus in Dresden 2012

Wir fahren auch dieses Jahr wieder zur Blockade des (möglichen) Nazi-Aufmarsches anlässlich des Jahrestag der Bombardierung Dresdens.

No Pasaran - Dresden 2012
Karten für den Bus nach Dresden gibt’s im Havanna8

Vom 13. – 15. Februar 1945 wurde Dresden von den Allierten bombardiert. Wir sagen: Sowas kommt von Sowas! Und meinen damit das dritte Reich, den von Deutschland begonnen Weltkrieg, den Nationalsozialismus, Auschwitz und all den Schrecken, der vom deutschen Volk begannen wurde. Deshalb wenden wir uns auch gegen das Gedenken an die „Opfer“ der Bombardierung. Denn dieses stellt die Notwendigkeit des Kriegs gegen die Deutschen grundsätzlich in Frage. Das passiert aber im „Mythos Dresden“. Diesen Mythos teilen die Nazis und die „Bürgerlichen“. Pfui!

Wir haben aber auch unsere Kritik an der „Mobilisierung“ nach Dresden. Diese kommt vor allem aus den Erfahrungen, die wir letztes Jahr in Dresden und Gießen gemacht haben („Gießen blieb leider nicht nazifrei“). Doch schon letztes Jahr sagten andere: „Die Blockaden sind nicht nur Mittel, sondern auch Zweck für sich“ (uglydresden). Das sollte nicht passieren: Blockaden sind antifaschistische Pflicht, denn Aufmärsche sind ein zentrales Propaganda-Mittel der Nazis, und müssen keinen Spaß machen, sie sind kein „Event/Happening/Spektakel“! Blockaden sind eine ernste Sache, sie haben genau einen Zweck. Und dieser ist:

Den Nazi-Aufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern!
Trotzdem.

DL Buttons!

Hallo! Während wir noch tief in den Wirren der Koalitionsverhandlungen stecken und es einigen Grund zum Ärger gibt, haben wir zur Ablenkung in Handarbeit neue Merchandising-Objekte hergestellt:

DL Buttons

Vorläufige Wahlergebnisse 2011

Es ist gewählt worden. Die Wahlbeteiligung liegt mit knapp über 27 % im guten Bereich und ist höher als letztes Jahr. So auch die absoluten Stimmen für die Demokratische Linke! Wir freuen uns über das zweitbeste Ergebnis seit Bestehen, aber sonst ist die Aussicht nicht allzu rosig. Die Linken Listen haben sonst eher eingebüßt an Stimmkraft und an Sitzen im Studierendenparlament und das trotz der wieder-gegründeten FFLL.

1. GÖL – 5
2. LehrerInnen – 2
3. SEM – 1
4. GHG – 11
5. PIRATEN – 3
6. HSG Korporierte – 1
7. DL – 2
8. LHG – 3
9. LiBüLi – 1
10. FFLL – 1
11. sds – 2
12. Juso HSG – 7
13. RCDS – 2
(Wahlergebnisse nach FB)

Es bleibt spannend, was das für den nächsten AStA bedeutet und ob dieser ein emanzipatorischer sein wird.

Wählt Liste 7 ! StuPa-Wahlen diesen Sommer!

Wieder ist es soweit: Vom 5. bis zum 7. Juli sind die Wahlen für das Studierendenparlament, die Fachschafts- und Fachbereichsräte und den Senat.

Die Demokratische Linke tritt auch dieses Jahr für das Studierendenparlament an! In der Mitte versteckt auf dem Wahlzettel sitzen wir auf Listenplatz 7!
1. Anne-Marlen
2. David
3. Vincent
4. Justyna
5. Mo
6. Josephine
7. Petra

Auch auf der Linken Senatsliste (Liste 2 für den Senat) sind wir wieder stark vertreten.

Genaueres über unser diesjähriges Wahlprogramm und unseren Wahlkampf folgt in Kürze. Es wird auf jeden Fall ein paar Überraschungen geben.

Endlich tut sich was!

Der neue AStA kommt in Bewegung. Letzte Woche wurde endlich im StuPa der neue Haushalt verabschiedet, dass heißt die Gelder für die Projekte sind jetzt frei. Und viele linke Forderungen werden umgesetzt: Das Beratungsangebot des AStA wird weiter ausgebaut, so kommen zu den Sozial- und Rechtsberatungen auch noch eine Beratung für Hilfskräfte an der Uni und eine Schuldner_innen-Beratung hinzu.
Auch die Infrastruktur des AStA soll ausgebaut und mehr Studierenden zugänglich gemacht werden. Die Druckmaschine – inzwischen vierfarbig und bis zu DIN A3 – wird für alle studentischen Initiativen geöffnet: Jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Dazu will der AStA mehr Ausleihbares anschaffen: Megaphone, Buttonmaschinen, Pavillons, etc. Diese sollen von Fachschaften und anderen politischen Studierendengruppen genutzt werden. Über weitere Neuerungen im AStA informieren wir euch ein andernmal.
Und mit ein bisschen Glück gibt es auch bald wieder ein von uns gefordertes AStA-Info in dem zeitnah direkt aus AStA und Referaten berichtet wird.

Neues StuPa, neuer AStA, neues Ticket!

Am Mittwoch dieser Woche (17.11.) hat das 46. Studierendenparlament (StuPa) der Uni-Marburg endlich zusammen gefunden. In der sogenannten konstituierenden Sitzung müssen das Präsidium des StuPas und der AStA-Vorstand gewählt werden, sonst darf erstmal nichts anderes gemacht werden. Diese Wahlen sind am Mittwoch erfolgt und danach wurde noch der Rechnungsprüfungsauschuss (RPA), der Ältestenrat und die neuen Semester-Ticket-Verträge abgestimmt.

Der neue AStA wird von einer Koalition aus den LehrerInnen für freie Bildung, der Grünen Hochschulgruppe (GHG), dem sds.Die Linke, der Linken Bündnisliste (LiBüLi), der bettenhaus-Liste, der SEM und uns, der Demokratischen Linken (DL) getragen.
Erste Vorsitzende ist Linda Spiekermann von der GHG.
Zweite Vorsitzende ist Laura Jäkel, ebenfalls von der GHG (und sie war letztes Jahr Finanzreferentin).
Finanz-Referent und damit drittes Mitglied des Vorstands ist Jamal Lutz von der SEM.

Das StuPa-Präsidium, dass die Parlamentssitzungen vorbereitet, leitet und das gleiche mit Vollversammlungen tut, setzt sich wie folgt zusammen:
Präsidentin ist Laura Mohr vom sds.
1. Vizepräsidentin ist Anna Schreiber von der Juso Hochschulgruppe (Opposition).
2. Vizepräsidentin ist Anne-Marlen Engler von der DL!

Weitere Posten, die die DL besetzen konnte sind 2 Plätze im Ältestenrat, dem Schlichtungsgremium der verfassten Studierendenschaft. Im neuen AStA werden wir mit sechs Referent_innen vertreten sein.
Wir danken Josephine für ihr Jahr AStA-Vorsitz!

Im Anschluss an die Personalwahlen wurde das Semester-Ticket beraten und den Verträgen zugestimmt. Dies konnte erst jetzt passieren (eine Woche vor Deadline!), weil die Verkehrsgesellschaften es versäumten, die endgültigen Dokumente zuzusenden.
Letztendlich wurden sie einstimmig angenommen, lediglich die LiBüLi stimmte in der zweiten Lesung den RMV-Vertrag nicht zu, da dieser einer Preissteigerung beinhaltet. Und die Piraten enthielten sich bei den Verträgen mit dem NVV (ist ihnen Nordhessen egal?).

Und das ist auch ziemlich das einzige, was sich für uns am Semsterticket ändert: Es wird langsam teurer (im nächsten Jahr 5 € und dann mehr) und es gibt eine Streckenerweiterung: Das Semesterticket gilt nun endlich im Nahverkehr in ganz Hessen.

Wahlparty!

Von Dienstag bis Donnerstag diese Woche sind Wahlen.
Ihr könnt für’s StuPa, für den Senat, für die Fachschaften und für die Fachbereiche wählen!

Die Demokratische Linke wird sich am Donnerstag um 21.00 im Havanna 8 (Lahntor) zu einer kleinen Wahl-Party treffen.
Hoffen wir auf ein Erstarken linker Hochschulpolitik!

StuPa: Liste 10
Senat: Liste 3
(Zusammenschschluss der DL, der LiBüLi, des SDS und der Bettenhaus-Liste)

„Welche Uni wollen wir? – Global Simulation Workshop“ – am 20. Juni auf dem Bildungsfest

Am 16. Juni („Day of United Symbolic Actions“) haben Menschen in mehreren Regionen der Welt (u.a. auch in Russland, Indonesien und Frankreich – den aktuellen Überblick gibt’s hier) Aktionen durchgeführt, um die „Global Wave of Action for Education“, die im Herbst beginnt, anzukündigen und in die Öffentlichkeit zu tragen (siehe VIDEO).

In einigen Regionen haben Menschen sich zu dem sogenannten „Rapid Transition – Global Simulation Workshop“ getroffen, um folgendes zu diskutieren:

“Managing boards of all public universities around the globe decide to resign from their positions and leave students with all the existing infrastructure to organize education the way they want.”*

We can use this fictional scenario to organize coordinated workshops around the globe on June 16th, and learn through them in more depth, how organization currently works in different public educational institutions. This way we can prevent ourself from naive demands of unrealistic changes, which might ignore the complexity of the subject.

Stellen wir uns vor, die beschriebene Situation tritt wirklich ein, was würde es für uns bedeuten?
Wie würden wir unsere selbstverwaltete Uni gestalten?
Was würden wir verändern?
Welche Strukturen würden wir schaffen?
An welche Grenzen würden wir stoßen?

Beim ersten Workshop (am 16. Juni) haben wir das Szenario etwas konkretisiert und wollen mit diesen neuen Rahmenbedigungen das Gedankenexperiment erneut starten.
Dazu lädt die DL am 20. Juni um 14 Uhr in das blaue Zelt auf dem Bildungsfest ein. Unsere Ergebnisse können wir erneut schriftlich festhalten, um sie mit Menschen in anderen Regionen zu teilen und auszutauschen.

Nachtragshaushalt 2010

Letzten Mittwoch wurde im Studierendenparlament der Nachtragshaushalt verabschiedet. Die Jusos, die LHG, der RCDS, die Aktiven Humanisten und die Naturwissenschaftliche Liste haben sich dabei zu allen Posten enthalten, fehlte es ihr an einer eigenen Position, an politischer Kompetenz oder war es ihnen schlicht egal?

Der Nachtragshaushalt wird für gewöhnlich im Sommersemester verabschiedet, um für die letzten Monate der Amtszeit des AStA den Haushalt an die tatsächlichen Ausgaben anzupassen. Auch wird der Haushalt, der schon im Wintersemester aufgestellt wird, an die vorhandenen Gelder angepasst. Denn die Finanzmittel, die vom StuPa verwaltet werden sind die Beiträge der Studierenden, also 8,70€ für den AStA und ca. 110€ für das Semesterticket.
Dieses Geld wird dann in verschiedene Töpfe aufgeteilt und vom AStA verwaltet.

Die derzeitige Opposition (siehe oben) hat sich dabei stets enthalten, auch explizit zum Semesterticket, oder zur Ersti-Party. Bezeichnend ist, dass alle Anmerkungen, die von ihnen zum Haushalt kamen, nicht inhaltlicher Natur waren, sondern bloß etwaige Rechen- und Schreibfehler betrafen.

Da soll nochmal eine sagen, der AStA nähme die Finanzen nicht ernst…

Der neue Nachtragshaushalt jedenfalls bringt:
- Geld für eine neue (farbfähige?) Druckmaschine!
- Projektstelle für die Homepage von Forum Lehramt
- mehr Geld für studentische Initiativen und Kampagnen

Außerdem wurden auf Bestreben der linken Listen die Härtefall-Regeln, also die Unterstützung des AStAs für finanziell sehr schlecht dastehende Studierende an die Preissteigerungen der letzten Jahre angepasst.

Gegen den Burschentag der Neuen Deutschen Burschenschaft

Vom 18.-20.Juni findet in Marburg der Burschentag der Neuen Deutschen Burschenschaft (NDB) statt. Für uns ist dies Anlass Kritik am gesamten Korporationswesen auf die Straße zu tragen.

Demonstration am 19. Juni 13.00h Marburg Hauptbahnhof.

Aufruf zur Demo auf noburschentag