AStA – Oder was soll das Ganze?

~ Übersicht aller Texte ~

Wir als Demokratische Linke (DL) sind seit Jahren am AStA beteiligt. Dabei haben manche Dinge gut, manche weniger gut geklappt.

Positiv war, dass es mit der DL nie einen „Service–AStA“ gab oder geben wird. Unser AStA ist ein AStA, der politische Bildungsarbeit macht und politisch für das gute Leben arbeitet.

Negativ war, dass immer mehr Referent*innen in den AStA gekommen sind, die keine Vorstellung von ihren politischen Zielen hatten. Das wollen wir im nächsten Jahr ändern.

Unser Ziel ist es aber auch, den Betrag der Aufwandsentschädigung zu erhöhen. Hierbei aber nicht dem Motto folgend: wer mehr arbeitet bekommt mehr, sondern wir wollen, dass die Referent*innen sich soweit wie möglich auf ihre Arbeit im AStA konzentrieren können und nicht angewiesen sind auf einen weiteren Verdienst. Denn AStA Arbeit ist leider ein full-time Job.

Unser AStA ist ein politischer AStA und die Referent*innen sollen und müssen politische Arbeit machen und dabei eine politische Vorstellung von dem was sie tun, besitzen.

Wir wollen auch weniger Vorstände, die nur ihre Verwaltungsaufgaben übernehmen und den AStA nach außen vertreten. Im Gegensatz zu früher wollen wir, dass nur die Referent*innen die politische Arbeit machen. Unsere Idealvorstellung eines AStA wiederum benötigt keine Vorstände. Alle Referent*innen arbeiten gemeinsam und übernehmen dabei auch die Verwaltungsaufgaben.

Die Gelder, die ihr alle an die verfasste Studierendenschaft zahlt, sind eure Gelder; nicht die Gelder von Studierenden nach oder vor euch. Deswegen wird sich die DL weiterhin dafür einsetzen, dass Fachschaften, die autonomen Referate und die studentischen Initiativen genügend Gelder zur Verfügung haben. Diese Töpfe müssen bei Bedarf ausreichend erhöht werden. Hierbei ist es uns wichtig, dass der AStA es schafft, Finanzanträge in einer angemessenen Zeit zu bearbeiten. Eine angemessene Zeit sind für uns zwei Wochen, länger sollte ein AStA nur in Ausnahmefällen brauchen.