Nachtragshaushalt 2010

Letzten Mittwoch wurde im Studierendenparlament der Nachtragshaushalt verabschiedet. Die Jusos, die LHG, der RCDS, die Aktiven Humanisten und die Naturwissenschaftliche Liste haben sich dabei zu allen Posten enthalten, fehlte es ihr an einer eigenen Position, an politischer Kompetenz oder war es ihnen schlicht egal?

Der Nachtragshaushalt wird für gewöhnlich im Sommersemester verabschiedet, um für die letzten Monate der Amtszeit des AStA den Haushalt an die tatsächlichen Ausgaben anzupassen. Auch wird der Haushalt, der schon im Wintersemester aufgestellt wird, an die vorhandenen Gelder angepasst. Denn die Finanzmittel, die vom StuPa verwaltet werden sind die Beiträge der Studierenden, also 8,70€ für den AStA und ca. 110€ für das Semesterticket.
Dieses Geld wird dann in verschiedene Töpfe aufgeteilt und vom AStA verwaltet.

Die derzeitige Opposition (siehe oben) hat sich dabei stets enthalten, auch explizit zum Semesterticket, oder zur Ersti-Party. Bezeichnend ist, dass alle Anmerkungen, die von ihnen zum Haushalt kamen, nicht inhaltlicher Natur waren, sondern bloß etwaige Rechen- und Schreibfehler betrafen.

Da soll nochmal eine sagen, der AStA nähme die Finanzen nicht ernst…

Der neue Nachtragshaushalt jedenfalls bringt:
- Geld für eine neue (farbfähige?) Druckmaschine!
- Projektstelle für die Homepage von Forum Lehramt
- mehr Geld für studentische Initiativen und Kampagnen

Außerdem wurden auf Bestreben der linken Listen die Härtefall-Regeln, also die Unterstützung des AStAs für finanziell sehr schlecht dastehende Studierende an die Preissteigerungen der letzten Jahre angepasst.